Meine Gedanken zu KI


KI, was für ein Thema. Es ruft jede Menge Emotionen hervor. Also dachte ich, ich setze mich hin, denke es einmal in Ruhe durch und sage dir, wie ich darüber denke.

Wenn ich auf KI schaue, gibt es einen Teil von mir, den Science-Fiction-Teil, der sie ziemlich cool findet und meint, es sei eine aufregende Zeit, am Leben zu sein. Und dann gibt es den Thriller-Teil, den, der die dystopische Roboter-Übernahme für unvermeidlich hält. Aufregend und beängstigend zugleich.

Aber wahrscheinlich denken wir darüber aus der Sicht der Autorin oder des Autors nach. Und da habe ich eine klare Haltung. Als ich Reverie gemacht habe, hätte ich nicht so viel Aufhebens um das Gefühl des Editors gemacht, wenn ich nicht gewollt hätte, dass Menschen darin schreiben. Schreiben ist für uns, die Menschen. Es ist ganz sicher kein Ort für KI. Wenn ich ein KI-System zum Romanschreiben bauen wollte, sähe es ganz anders aus.

Aber ich will keins bauen, weil ich nicht glaube, dass es einen Platz hat. Ich mache mir ernsthaft Sorgen, wohin das alles führt. KI erzeugt inzwischen so viele Inhalte und lernt dann aus dem eigenen Output, dass daraus, glaube ich, ein sich selbst verstärkendes Monster wird, das alles in dieselbe flache, langweilige Prosa verwandelt. Bei KI-Bildern kann man es schon sehen. Man kann nicht immer sagen, woran es liegt, aber man spürt es. Da ist etwas zu Sauberes an ihnen, etwas zu Vorhersehbares, und alles fängt an, gleich auszusehen, sobald alle dieselben Werkzeuge benutzen. Mit dem Schreiben geht es denselben Weg. Wenn ein Werkzeug deine Sätze für dich zu Ende schreibt, ist die Stimme, die dabei herauskommt, nicht ganz deine. Sie ist deine, vermischt mit allem, was die Maschine je gelesen hat. Aber darum geht es nicht einmal.

Schreiben heißt, eine Geschichte zu erzählen, die wir erzählen wollen. Es ist ein Handwerk. Es ist etwas, das aus uns heraus auf die Seite springen will. Und von KI erzeugte Geschichten werden im besten Fall nur als Abkürzung gemacht und im schlimmsten Fall, damit Leute Inhalte am Fließband ausstoßen können, einzig des Geldes wegen.

Vor diesem Hintergrund kann ich dir versprechen: Reverie dreht sich um dich. Um den Menschen. Darum, dir zu helfen, deine Geschichte zu erzählen, ohne dass dir eine KI im Weg steht und dich ablenkt. Darum, dir zu helfen, in den Flow zu kommen und diese Geschichte zu erzählen.

Mark